Asthma bronchiale

Was ist Asthma?

Asthma bronchialeAsthma bronchiale (kurz: Asthma) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der es in Folge von bestimmten, meist äußeren Reizen zu einer Atemwegsverengung kommt. Je nach Schwere der Erkrankung leiden die betroffenen Personen an chronischer Atemnot, die sich bis hin zu anfallsartiger Luftnot, einem so genannten Asthma-Anfall, steigern kann. Im Extremfall und ohne entsprechende Behandlung kann ein solcher Anfall auch zum Tod führen. Ursachen und Auslöser für Asthma sind vor allem Allergien, aber auch Infektionen der Atemwege, körperliche Überanstrengung, psychische Belastung und Medikamentenunverträglichkeiten. Ein akuter Asthmaanfall kann medikamentös, aber auch mit Hilfe von bestimmten Atemtechniken behandelt werden. Wichtig ist aber vor allem auch den jeweiligen Auslöser (z.B. Zigarettenrauch, Staub, Haustiere etc.) zu entfernen!

 

Häufigkeit von Asthma bronchiale

Weltweit leiden rund 300 Millionen Menschen an Asthma bronchiale. Damit gehört Asthma nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den am weitesten verbreiteten Atemwegserkrankungen. In Deutschland ist jeder zwanzigste Erwachsene und jedes zehnte Kind von Asthma betroffen. Bei Kindern führt Asthma die Liste der am häufigsten vorkommenden chronischen Krankheiten an.

 

Symptome von Asthma

Asthma tritt meist anfallsartig auf und führt zu leichter bis schwerer Atemnot bei den Betroffenen. Diese hängen mit einer Verkrampfung und Verengung der Bronchien zusammen. Dadurch wird die Ausatmung erschwert. Die Lunge kann nicht mehr genug Sauerstoff aufnehmen, wodurch das subjektive Gefühl entsteht nicht genug Luft einatmen zu können. Die Schleimhaut der Bronchien schwillt an und sondert Schleim ab, was die Atmung zusätzlich beeinträchtigt.

 

Ursachen von Asthma

Die Ursachen von Asthma bronchiale sind sehr vielfältig, meist ist eine gewisse Neigung zu dieser Erkrankung angeboren, Ursachen und Auslöser sind bei Asthma häufig identisch: Allergien, körperliche Überlastung, Stress, Angst, aber auch Reize wie kalte Luft, Rauch, bestimmte Nahrungsmitttel oder Substanzen.

 

Therapie von Asthma

Asthma bronchiale kann meist nicht vollständig geheilt werden. Deshalb zielen auch die meisten Therapien nicht  auf eine endgültige Heilung, sondern auf eine Linderung der Symptome und Vermeidung von Auslösern. Die Anfallshäufigkeit und –stärke zu reduzieren, bedeutet für viele Betroffene häufig eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität.
Akute Asthmaanfälle werden mit Hilfe von Dosieraerosole, als den typischen Asthmasprays behandelt, die Wirkstoffe wie Kortison, Cromoglicinsäure, Nedocromil oder Betasympathomimetika enthalten.
Neben Medikamenten können sich Asthmatikern aber auch mit Hilfe von bestimmten Atemtechniken Linderung verschaffen und so lernen leichte Anfälle kontrollieren. Weitere Möglichkeiten.

 

Was das Leben mit Asthma erleichtert:

 

  • Ausreichende Luftfeuchtigkeit
  • Atemtechniken erlernen und üben
  • Salzhaltige Luft am Meer oder in Solebädern
  • Lernen mit inneren und äußeren Stressfaktoren besser umzugehen
  • Leichter Sport, der die Lungen stärkt
  • Asthmaspray für akute Anfälle immer griffbereit

 

 

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