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Der Begriff Pestizide stammt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus dem Wort pestis, „die Seuche“ und aus dem Wort caedere, das „töten“ bedeutet. Pestizide ist die allgemeine Bezeichnung für Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. Sie gliedern sich entsprechend ihres Anwendungsbereichs in die folgenden drei übergeordneten Stoffgruppen: Fungizide werden gegen Pilzbefall eingesetzt, Insektizide wirken gegen Insektenbefall und Herbizide gegen Unkräuter. Grundsätzlich gilt, dass Pestizide potenzielle durchaus als Verursacher von Gesundheitsschäden in Frage kommen. Oft lassen sich in Obst und Gemüse Rückstände von Pestiziden oberhalb der zulässigen Grenzen nachweisen. Auch Mehrfachbelastung mit Pestiziden, die zum Teil schon verboten wurden, gehören zum Programm. Für Pestizide gibt es gesetzlich festgelegte Höchstmengen. Was darunter liegt, gilt als harmlos und gelegentliche Überschreitungen stellen keine akute Gefahr dar, diese Angaben gehen zurück auf das Bundesinstitut für Risikobewertung. Die Vermutungen über Pestizide und ihr Auswirkungen auf den Menschen, werden aus Tierversuchen gewonnen, die Ergebnisse sind dementsprechend nur bedingt auf den Menschen übertragbar. In epidemiologischen Studien zeigten sich Auswirkungen von Pestizidanwendungen, wie beispielsweise ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, Parkinson oder eine verzögerte Entwicklung bei Kindern. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte und rückstandlos pestizidfreies Obst und Gemüse genießen möchte, sollte auf Bio-Produkte zurückgreifen.
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