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Bei den Deutschen ist das Wandern und Bergsteigen nach wie vor besonders beliebt. Der Ernährungsexperte Dr. Jürgen Zapf weiß jedoch, dass neben der richtigen Ausrüstung und Trekkingschuhen auch die Ernährung eine besonders wichtige Rolle spielt.
"Lange Bergtouren sind sehr anstrengend und können mit einer Tour-de-France-Etappe verglichen werden – das Auffüllen der Energiespeicher ist hier das A und O!" und dabei gilt "Je höher die Belastung, desto wichtiger ist die Energielieferung", weiß Dr. Zapf. Das Frühstück, bevor es tatsächlich auf den Berg geht, ist natürlich besonders wichtig. Trotzdem sollte man auch hier darauf achten, dass es nicht zu einem Völlegefühl kommt, denn wenn der Mensch übersatt ist, ist er nicht besonders leistungsfähig. Deshalb sollte man eher leicht frühstücken. Trotzdem sollte man auf keinen Fall auf das Frühstück verzichten, denn der Körper braucht Fette und Kohlehydrate während der Wanderung dringend!
Während der Wanderung empfehlen sich als Brotzeit mehrere kleine Snacks zwischendurch. Auch dabei sollte man sich nicht pappsatt essen. Höhenwanderer greifen gern auf Kohlehydrate-Gels zurück, diese sind viel leichter zu transportieren, als Nahrungsmittel und sie können dem Körper viel Energie zuliefern.
Auf einer Wander- oder Trekkingtour sollte man Mittag ein leichtes Mahl zu sich nehemen. "Wichtig ist vor allem, dass man direkt nach der Belastung, also bei der Ankunft auf der Hütte oder im Zeltlager Kohlenhydrate und Eiweiß zu sich nimmt, zum Beispiel in Form von Riegeln, Eiern oder Joghurt. So wird der Stoffwechsel schnell umgestellt: von Energieabbau auf Energieaufbau!" erklärt Dr. Zapf. „ Abends erfolgt dann eine Hauptmahlzeit, bei der man essen sollte, worauf man Lust hat. Die Hauptsache ist, dass man sich nach dem Essen wohl fühlt!"
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