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Es sind Ferien und der Sommer zeigt sich endlich von seiner schönsten Seite. Da gibt es doch kaum etwas schöneres, als sich endlich im Schwimmbad oder im See zu erfrischen. Doch dieses Vergnügen ist nicht stets völlig ungetrübt, denn im kühlen Nass tummeln sich manchmal neben den Badenden auch Bakterien und manchmal sogar Parasiten. Manche Krankheitserreger können in gechlortem Wasser überleben und zu Darminfektionen führen. Meistens handelt es sich bei den Erregern um Salmonellen oder Coli-Bakterien, die der Mensch selbst ins Wasser „einschleppt“. Es liegt also nicht unbedingt am Essen, wenn man im Urlaub krank wird. Ein gefährlicher Einzeller kapselt sich ein und ist gegen Chlor resistent und bei ihm sieht die Sache etwas anders aus, erklärt Professor Thomas Löscher, Leiter der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München: «Während bei den Bakterien erst eine relativ große Menge den Menschen krank macht, kann bei den Cryptosporidien schon ein einziger ausreichen.» Diese Parasiten können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe hervorrufen. Gesunde Menschen erholen sich in der Regel von alleine wieder, für geschwächte Personen kann dieser Einzeller lebensbedrohlich sein. Menschen mit einer Abwehrschwäche sollten öffentliche Bäder oder Pool eher meiden, rät der Mediziner. Wer ohnehin schon eine Magen-Darm-Erkrankung hat sollte unbedingt auf die Gesundheit der anderen Badegäste Rücksicht nehmen und auf den Sprung ins kühle Nass verzichten.
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