Sauna - Wellness und Gesundheit


An 17.02.10 12:56

Gerade im Winter ist die Sauna für viele Menschen eine Möglichkeit zu entspannen und Kraft zu tanken.

Die Temperatur in einer finnischen Sauna liegt zumeist zwischen 80 und 100 Grad. Durch einen Saunaaufguss wird die Luftfeuchtigkeit in der Sauna und damit sie gefühlte Temperatur erhöht. Dabei wird Wasser, häufig mit ätherischen Ölen versetzt, auf die heißen Steine gegossen.
Das Saunieren wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem und entspannend auf das Wohlbefinden aus und unterstütz das Immunsystem. Auch positive Auswirkungen auf die Haut wurden medizinisch bestätigt.
Während dem Saunagang erhöht sich die Körpertemperatur auf bis zu 39 Grad, der Körper wird sozusagen in ein künstliches Fieber versetzt und Krankheitserreger im Körper können abgetötet werden.
Nachdem Saunabad erfolgt ein rasches Abkühlen des Körpers mit kaltem Wasser, dabei werden die Muskeln entspannt, der Blutdruck gesenkt und weitere physiologische Effekte auf das Herz-Kreislauf-System, die Atmung, den Stoffwechsel und die Gefäße können verzeichnet werden.
Menschen die unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gefäßkrankheiten ebenso wie unter akuten Infektionskrankheiten leiden sollten unter keinen Umständen ohne vorher ärztlichen Rat eingeholt zu haben, in die Sauna gehen. Und auch Gesunde Menschen sollten die Wirkung eines Saunagangs nicht unterschätzen und einige Regeln befolgen:
Bleiben Sie nur solange in der Sauna wie Sie sich wohlfühlen. Ungefähr zehn, maximal jedoch 15 Minuten pro Saunagang werden empfohlen. An den Aufenthalt in der Saunakabine schließt sich eine Abkühlungsphase von ca. 15 Minuten an und daraufhin folgt eine Ruhephase von 15 Minuten. Achten Sie darauf, dass sich Kreislauf und Blutdruck vor dem nächsten Saunagang vollständig regeneriert haben.