Diabetes

Was ist Diabetes?

Diabetes mellitusDiabetes mellitus (kurz Diabetes), auch als Zuckerkrankheit bekannt, ist eine schwere Stoffwechselerkrankung bei der der Blutzuckerspiegel chronisch erhöht ist. In Folge dieser Erhöhung des Blutzuckerspiegels besteht das Risiko von schweren Folge- und Begleiterkrankungen wie Augen-, Nieren-, Nervenschädigungen auf. Unterschieden werden zwei Arten von Diabetes:

  •  Typ-1 beruht auf einem Mangel an Insulin auf Grund einer Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen.
  • Typ-2 beruht auf einer verminderten Reaktion der Körperzellen auf Insulin.

Häufigkeit von Diabetes

Bei Typ-1 Diabetes ist die Neuerkrankungsrate am höchsten bei Kindern zwischen 11 und 13 Jahren, weshalb dieser Diabetes auch jugendlicher oder juveniler Diabetes genannt wird. Typ-2 Diabetes tritt meist erst nach dem 40. Lebensjahr auf und ist deshalb unter dem Namen Altersdiabetes bekannt. In Deutschland sind mehr als 5 Millionen Menschen von Diabetes betroffen., über 90 Prozent davon von Typ-2 und 5 Prozent von Typ-1. Andere Formen von Diabetes wie zum Beispiel Schwangerschaftsdiabetes oder ein Diabetes in Folge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung sind weniger häufig.

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Symptome von Diabetes

Typische Diabetessymptome sind starker Durst, unerklärlicher Gewichtsverlust, häufiges Wasserlassen, Erschöpfung und Leistungsverlust, häufige Infektionen, schlecht heilende Wunden, Wadenkrämpfe, Juckreiz und Azetongeruch des Atems.
Diese Symptome treten bei Typ-1 Diabetes sehr akut auf. Typ-2 Diabetes verläuft dagegen meist schleichend und wird oft über Jahre hinweg nicht erkannt, obwohl auch schon in diesem Zeitraum Folgeschäden an Augen, Herz, Nieren und Nerven entstehen können.
Schwangerschaftsdiabetes verursacht kaum Beschwerden und wird deshalb ebenfalls häufig nicht erkannt.

Ursachen von Diabetes

Diabetes Typ-1 wird meist durch erbliche Faktoren und durch Umweltfaktoren ausgelöst. Häufig handelt es sich bei den auslösenden Faktoren um eine Viruserkrankung in deren Folge die körpereigenen insulinproduzierenden Zellen durch eine fehlgeleitete Immunreaktion zerstört werden.
Bei Typ-2 Diabetes spielen ebenfalls erbliche Faktoren eine wichtige Rolle. Aber auch Fehlernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Nikotinkonsum und Bluthochdruck sind wichtige Faktoren bei der Entstehung von Altersdiabetes.
Schwangerschaftsdiabetes entsteht auf Grund hormoneller Schwankungen während der Schwangerschaf, die einen erhöhten Insulinbedarf und damit einen erhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge haben.

Therapie von Diabetes

Das wichtigste bei der Behandlung von Diabetes ist eine gute und gleichmäßige Einstellung des Blutzuckerspiegels, um akute Beschwerden und Folgeerkrankungen und –schäden zu vermeiden. Der Blutzucker wird durch die richtige Ernährung, ausreichende Bewegung und medikamentöse Therapie im Gleichgewicht gehalten.

 

Was das Leben mit Diabetes erleichtert

Wenn Sie sich an einige wenige, aber wichtige Verhaltensregeln halten, dann ist Diabetes eine Erkrankung mit der Sie nicht nur ein relativ normales und beschwerdefreies Leben führen, sondern auch das Risiko für viele Folgeerkrankungen deutlich reduzieren können.

 

  • Kontinuierliche Blutzuckermessung
  • Angepasste Ernährung
  • Ausreichende Bewegung

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