HomöopathieDie sanfte Art zu Heilen
Die Grundsätze der Homöopathie
ÄhnlichkeitsprinzipDas Ähnlichkeitsprinzip ist einer der wichtigsten Grundsätze der Homöopathie. Das Ähnlichkeitsprinzip besagt, dass Substanzen verabreicht werden, die bei gesunden Menschen die gleichen Symptome hervorrufen würden, an denen der Kranke leidet.
ArzneimittelbildDas Ähnlichkeitsprinzip ist gleichzeitig auch die Basis für einen weiteren Grundpfeiler der Homöopathie: um die Wirkung von neuen homöopathischen Substanzen zu finden und das Arzneimittelbild zu vervollständigen, werden die Mittel gesunden Menschen verabreicht. Die Wirkungen welche durch eine bestimmte Substanz hervorgerufen werden, beschreiben die Symptome, die mit derselben Substanz behandelt werden können.
PotenzierungUm toxische Wirkungen und Überreaktionen zu vermeiden werden die Ursubstanzen in der Homöopathie niemals pur, sondern immer stark verdünnt verabreicht. Die Verdünnung erfolgt in mehreren Schritten und wird als homöopathische Potenzierung bezeichnet. Dabei wird bei dern D-Potenzen beim ersten Verdünnungsschritt ein Teil der Ursubstanz mit 9 Teilen Verdünnungsmittel (Alkohol, Milchzucker) verschüttelt oder verrieben. Bei den folgenden Verdünnungsschritten wird als Ausgangspunkt immer 1 Teil der vorherigen Verdünnung mit wiederum 9 Teilen Verdünnungsmitteln verschüttelt usw. Bei anderen Potenzen erfolgt die Verdünnung entsprechend. Anders als bei klassischen Medikamenten nimmt die Wirksamkeit homöopathischer Mittel nicht bei höherer Dosierung, sondern bei höherer Potenzierung zu.
Verdünnungsverhältnisse homöopathischer PotenzenD-Potenzen 1 : 10 |
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